Eröffnung der Aktion "Blühendes Sachsen 2015" in der Gärtnerei Horn in Gehringswalde

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Blumenfee eröffnet Beet- & Balkonsaison

 

Traditionell wird am Donnerstag vor dem „Tag der offenen Gärtnerei“ (25./26.4. 2015) die Beet- & Balkonsaison und damit die Aktion „Blühendes Sachsen“ feierlich eröffnet. In diesem Jahr war die Gärtnerei Falk Horn in Geringswalde Gastgeber für eine würdige Eröffnung. Zum 17. Mal organisiert der Landesverband Gartenbau Sachsen e.V. die vom  Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft geförderte Aktion „Blühendes Sachsen“. Bei strahlend blauen Himmel und Sonne pur eröffnete im Beisein vieler geladener Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die Deutsche Blumenfee, Christina Aumann, die diesjährige Bett- & Balkonsaison.

 

Freistaat an der Seite des Gartenbaus

 

Matthias Keller, Referent für pflanzliche Erzeugnisse des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft, in Vertretung von Staatsminister Thomas Schmidt, überbrachte die herzlichsten Grüße und Wünsche des Ministers. Er würdigte den sächsischen Gartenbau als eine Branche, welche es verdient hat in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt zu werden. „Eine gute Saison ist für viele Gärtnereien wichtig und notwendig. Damit die harte Arbeit der letzten Monate sich auch lohnt, verlangt die hochwertige Ware unserer Gärtner auch einen guten Preis. Qualität sollte nicht unter Wert verkauft werden.“ so Keller. Im Wettbewerb seien  Engagement und Kreativität der Gärtnerfamilien gefragt um den Kunden die volle Leistungspalette zu offerieren, denn in den Gärtnereien ist die Kompetenz in Sachen Grün zu Hause.

„Der Freistaat Sachsen war in der Vergangenheit und wird auch in Zukunft im Rahmen seiner Möglichkeiten den Gartenbau unterstützen, wie zum Beispiel durch die Förderung der Aktion „Blühendes Sachsen“, der Teilnahme an der FLORIGA,  die Durchführung von Landesgartenschauen oder auch die Förderung von Investitionsvorhaben. Denn die sächsischen Gärtner tragen mit ihren Produkten zum Wohlbefinden der Menschen bei.“

 

Wichtig für die Region

 

Der Bürgermeister der Stadt Geringswalde, Thomas Arnold, würdigte das Schaffen und Engagement von Frank Horn und seiner Frau für die Stadt und die Gemeinde. „Es freut mich zu sehen, wie die Familie Horn in den vergangenen Jahren die Gärtnerei neu gestaltet hat. Für unsere Region sind solche Unternehmerfamilien wichtig, die mit Leidenschaft und Kraft etwas bewegen.“

 

Pflegeleicht und Farbenfroh

 

Ute Franke, Vorsitzende der Fachgruppe Einzelhandelsgärtnerei im Landesverband, stellte die Pflanze des Jahres 2015 vor. Der Duft-Steinrich hat sich bei der Wahl als eine besonders empfehlenswerte Balkonpflanze durchgesetzt. Ein genügsames und robustes Gewächs, welches aufgrund eines üppigen und schnellen Wuchses, der Blühstärke und Sonnenverträglichkeit, wert ist, in den Fokus der Kunden gerückt zu werden. Sie ist ideal, um Balkon und Terrasse auch über die Saison hinaus farbenfroh zu schmücken. Eine aufwendige Pflege benötigt der Duft-Steinrich nicht.

 

Mit Qualität überzeugen

 

Auf die Sorgen und Nöte der Gartenbaubranche legte der Präsident des Landesverbandes Gartenbau Sachsen e.V., Winfried Kaiser, das Augenmerk in seiner Ansprache. Die Umsetzung des Mindestlohns und der Preiskampf durch Billigkonkurrenz aus dem Ausland, stellen die Gärtner vor immer neue Herausforderungen. „Es muss uns gelingen mit Qualität und regionalem Bezug, unsere gärtnerischen Produkte in Wert zu setzen.“ so Kaiser. Dem Freistaat danke Herr Kaiser für die Förderung der Aktion „Blühendes Sachsen“.
Danach eröffnete die Deutsche Blumenfee, Christina Aumann, die Saison und wünschte allen Gärtnern ein erfolgreiches Geschäft. Anschließend bepflanzten Falk Horn und Ute Franke einen Balkonkasten für das Rathaus von Geringswalde. Natürlich mit der Pflanze des Jahres.

 

Feensträuße für guten Zweck

 

Nach einem Rundgang durch die Gärtnerei, zeigte die Blumenfee ihr Können und zauberte zwei wundervolle Blumensträuße. Anschließend versteigerte Herr Horn diese unter den Gästen für einen guten Zweck. Die Kindetagesstätte „Regenbogen“ in Geringswalde kann sich nun über 100 EUR freuen. Da wird wohl im Sommer das eine oder andere Eis für die Kleinen dabei sein.

 

Hier ein paar Eindrücke von der Eröffnung Blühendes Sachsen 2015:

 

 

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Eine „Richtige“ Beet- und Balkonpflanze oder ein Staudengewächs: Was ist die Pflanze des Jahres 2015?

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Am 2. September 2014 war es soweit: Anlässlich des Einzelhandelsgärtnertages wurde die Pflanze des Jahres 2015 bekannt gegeben.

Die Fachgruppe Einzelhandel beschäftigte sich gemeinsam mit der Unterstützung des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie über mehrere Monate hinweg mit der Auswahl einer Pflanze, die zugunsten der Betriebe sicher und unkompliziert in der Anzucht ist, aber auch für den Endverbraucher besonders pflegeleicht ist. Weiterhin war es wichtig, dass die zukünftige Pflanze des Jahres keine Grün- und Strukturpflanze sein sollte.

Die Auswahl fiel nicht leicht, doch nun steht es fest: Der Duft-Steinrich wurde zu Sachsens Pflanze des Jahres 2015 gekürt. Eine genügsame und robuste Pflanze, die es aufgrund eines üppigen und schnellen Wuchses, der Blühstärke und Sonnenverträglichkeit, wert ist, in den Fokus der Kunden gerückt zu werden.

 

Egal, ob klassisch in Balkonkästen und Ampeln, oder als Bodendecker über größere Flächen gepflanzt, wird die Lobularia Cultivars ‘Stream‘-Serie zum Blickfang.

 

Die violetten Sorten ‘Lavender Stream‘ und ‘Purple Stream‘ sind auch farblich im Trend. Im Gegensatz zu den letzten Jahren, wurde eine komplette Serie ausgewählt, sodass die verschieden Sorten dennoch eine Farbauswahl ermöglichen und sich umso mehr als attraktiven Kombinationspartner zeigen.

 

 

Über die Firmen Elsner pac und Jungpflanzen Claus & Torsten Kühne GbR kann die Lobularia Cultivars ‘Stream‘-Serie bestellt werden.

Nutzen Sie die Pflanze des Jahres als Wettbewerbsvorteil!

 

 

Des Königs Azaleen - IX. Azaleenschau im Landschloß

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Die leuchtenden Blühwunder Azaleen waren im sächsischen Königshaus ein willkommener Schmuck für Tafeln und Säle im Residenzschloss. Ursprünglich wurden sie im Herzogingarten nahe des Zwingers für ihren großen Auftritt herangezogen, zur Blüte gebracht und nach den für Pflanzen schweren Tagen in den geheizten Räumen wieder gesund gepflegt. Mit zunehmender Luftverschmutzung in Dresden wurde am Schloss Moritzburg eine neue Königliche Azaleengärtnerei mit einer Fläche von 1.645 qm unter Glas  geschaffen. Im Herzogingarten wurden weitere 616 qm Glasfläche für die aus den Gebirgstälern Chinas stammenden Pflanzen reserviert. Keine andere Kultur wurde so intensiv betrieben. Mit dem Umzug in die Neue Königliche Hofgärtnerei Pillnitz vor 100 Jahren im Jahre 1915 erhielten die Azaleen einen Gewächshausblock aus zwölf je 53 m langen Häusern. Dazu kamen noch Frühbeetkästen und Stellagen zur Sommeraufstellung.  

Da die Dresdner Erwerbsgärtner ihre Betriebe kriegsbedingt auf Gemüsebau umstellen mussten, gestattete König Friedrich August III. (1865-1932), dass sie ihre wertvollen Azaleen-Mutterpflanzen ebenfalls in der neuen Hofgärtnerei unterstellen.

Nach der Abdankung des Königs und Umstellung der Hofgärtnerei auf eine Versuchs- und Beispielgärtnerei begann der neue Direktor Alexander Steffen die vorhandenen Azaleen für seine Züchtungsarbeit zu nutzen. Diese wurde unter Dr. Werner Dänhardt nach dem zweiten Krieg intensiv fortgeführt. Nun hieß die Einrichtung Institut für Gartenbau Dresden-Pillnitz und gehörte der Deutschen Akademie der Landwirtschaftswissenschaften an. Eine Vielzahl Kulturversuche mit der Azalee zur Verbesserung der Düngung, der Substrate und der Pflanzengesundheit wurden durchgeführt. Aber man ging auch neue züchterische Wege, indem man zum Beispiel Pflanzen Röntgenstrahlen aussetzte. Bis zum politischen Umbruch entstanden in Pillnitz viele wunderbare Azaleensorten. In Folge der Ereignisse kam die Sammlung dann in die Botanischen Sammlungen des Landschloss Pirna-Zuschendorf. Wegen dieser bemerkenswerten Geschichte wurden die Azaleen im Jahre 2008 als zweite Pflanzensammlung in Deutschland unter Denkmalschutz gestellt. Gleichfalls ist die Kollektion Teil der Deutschen Genbank Zierpflanzen.


Die heute 360 vorrangig historische Sorten umfassende Azaleensammlung wird nun zur IX. Azaleenschau im Landschloss gemeinsam mit der Geschichte des 100jährigen Jubiläums der Hofgärtnerei präsentiert. Dazu gibt es Schauazaleenpflanzen aus der Gärtnerei Ernst Risse aus Coswig bei Dresden zu sehen. Dieses traditionsreiche Unternehmen ist der einzige Betrieb in Sachsen, der noch eine größere Anzahl Schaupflanzen für Ausstellungen bewahrt.


Weitere Informationen finden Sie hier


18.04. – 03.05.2015  IX. Azaleenschau im Landschloß

Eintritt: 5,00 € / ermäßigt 4,00 €

Geöffnet: Dienstag bis Sonntag und feiertags von 10.00 – 17.00 Uhr

www.kamelienschloss.de

 

Berufswettbewerb Gärtner/-in

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Neuigkeiten zum Berufswettbewerb für junge Gärtnerinnen und Gärtner 2015 im Freistaat Sachsen finden Sie hier

Fördermittel für Gartenbaubetriebe

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Das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) ruft im Rahmen der Umsetzung des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2014-2020 zur Einreichung von Förderanträgen für Investitionen in landwirtschaftliche Betriebe einschließlich Garten- und Weinbau auf.

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Mindestlohntarifvertrag wurde für allgemeinverbindlich erklärt

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Der Mindestlohntarifvertrag ist für allgemeinverbindlich erklärt. Dies wurde nun im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Hier finden Sie die Meldung aus dem Bundesanzeiger.

Der Tarifvertrag ist im internen Bereich ersichtlich.

 

Sachsen wächst - wachsen Sie mit

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Qualität aus sächischen Gärtnereien


Die Nachfrage nach regional produzierten Produkten steigt - wie bei Lebensmitteln - auch bei Pflanzen. Sachsens Gärtner produzieren eine große Vielzahl von hochwertigen Pflanzen in der heimischen Region.


Das Angebot umfasst nicht nur Frühblüher, Beet- und Balkonpflanzen, sondern auch Stauden, Kräuter und Gemüse in einem breiten Sortiment. Alles fachgerecht produziert und auf die hiesigen klimatischen Bedingungen angepasst. „Sachsen wächst“ kennzeichnet die besondere regionale Qualität der Produkte und das Knowhow sächsischer Gärtner.

 

„Sachsen wächst“ ist eine Initiative des Landesverbandes Gartenbau Sachsen e.V. und soll die Nachfrage und damit den Absatz von regional produzierten Gartenbauprodukten fördern. Gärtnereien die mit „Sachsen wächst“ ihre Produkte vermarkten, stellen sich besonderen Anforderungen, so u.a.:


• Produktionsstandort im Freistaat Sachsen
• Produkte aus vegetativ und generativ vermehrten Pflanzen sowie aus Rohware in sächsischen Betrieben produzieren
• Produkte auf die Standortbedingungen anpassen
• Einhaltung der Produktionszeit von mindestens 1/3 der jeweiligen Kulturzeit im Produktionsbetrieb
• Sicherstellung hoher Qualität durch fachgerechte Produktionsmethoden
• keine Vermarktung über Discounter und Lebensmitteleinzelhandel


Nutzen auch Sie die Möglichkeit, regional produzierte Produkte auch regional zu vermarkten. Kennzeichnen Sie sächsische Gärtnerqualität mit „Sachsen wächst“. Folgen Sie der Verbrauchernachfrage nach einheimischer Ware und steigern Sie damit den Absatz von Ihren regional produzierten gärtnerischen Produkten.


Informationen zu Nutzungsbedingungen erhalten Sie beim Landesverband Gartenbau Sachsen e.V.

 

Sachkundenachweis und Fortbildung nach neuem PflSchG

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Das Pflanzenschutzgesetz vom 14.02.2012 fordert den neuen Sachkundenachweis für Anwender, Berater und Händler von Pflanzenschutzmitteln und deren Fortbildung. Hier gehts zum Infoflyer. Mehr Informationen dazu finden Sie im internen Bereich.

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